04.08.2008 / Ausland / Seite 2

Zuspitzung in Südossetien

Mehrere Tote bei schweren Gefechten. Weitere Offensive aus Georgien befürchtet

Knut Mellenthin
Relativ ruhig« verlief in der sogenannten Konfliktzone um die südossetische Hauptstadt Tschinwali die Nacht zum Sonntag, nachdem es 24 Stunden zuvor die heftigsten Schießereien seit vier Jahren gegeben hatte. Bei den Feuerwechseln wurden in der Nacht zum Samstag fünf Zivilisten aus Südossetien und ein Angehöriger der Sicherheitskräfte getötet. 21 Bewohner Südossetiens wurden verletzt, Georgien meldete neun Versehrte. Beide Seiten beschuldigen sich gegenseitig, das Feuer eröffnet zu haben. Die Regierung in Tschinwali behauptet, daß mehrere Zivilisten gezielt von georgischen Scharfschützen getötet worden sind. Der Ukraine und den USA wirft sie in diesem Zusammenhang vor, Hunderte Präzisionsgewehre an Georgien geliefert zu haben.

Die Bergregion Südossetien hatt...

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