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01.08.2008 / Titel / Seite 1

Hartz IV für jeden elften

Peter Wolter
Von »Entspannung am Arbeitsmarkt« ist die Rede, von »Wirtschaftsaufschwung« oder »guter Konjunktur« – Arbeitslose und Hartz-IV-Empfänger haben aber so gut wie nichts davon. Seit Ende 2005 seien durchgehend mehr als sieben Millionen Menschen von staatlichen Hilfen abhängig, warnte der Deutsche Landkreistag am Donnerstag in Berlin. Das seien neun Prozent der Bevölkerung oder jeder elfte in Deutschland.

Seit dem Höchststand im Mai 2006 hat sich demnach die Zahl von damals 7,4 Millionen Hartz-IV-Empfängern nur um 330000 verringert. Der »isolierte Blick« auf die amtlichen Arbeitslosenzahlen lasse »fast fünf Millionen Menschen außer acht. Das sind nicht weniger als zwei Drittel der Hartz-IV-Empfänger, die nicht in der amtlichen Arbeitslosenstatistik vorkommen«, erklärte Verbandspräsident Hans Jörg Duppré. »Wir dürfen uns nicht dem Anschein hingeben, es sei alles in Ordnung, wenn durchgängig mehr als sieben Millionen Menschen staatliche Hilfen benötigen.«

Eine »...



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