31.07.2008 / Ausland / Seite 6

Artilleriefeuer in Konfliktzone

Erneut Gefechte auf südossetischem Gebiet. Georgien verweigert Nichtangriffspakt und boykottiert Mitarbeit in Kontrollkommission

Knut Mellenthin
Im Konflikt zwischen Georgien und der Republik Südossetien wird wieder einmal geschossen. Bei einem Artilleriegefecht auf dem Gebiet Südossetiens gab es in der Nacht zum Mittwoch einen Verletzten auf südossetischer Seite. Im selben Gebiet, wenige Kilometer von der Hauptstadt Tschinwali entfernt, hatten sich die Gegner schon in der Nacht zuvor mehrere Stunden lang mit Mörsern beschossen. Die Stellungen befinden sich einerseits in den von Südosseten bewohnten Dörfern Sarabuki und Tliakana und andererseits auf einem nahegelegenen, seit Anfang Juli illegal von georgischen Truppen besetzten »strategisch wichtigen« Höhenzug. Letztlich geht es um die Herrschaft über die Zufahrtswege nach Tschinwali, möglicherweise auch um die Vorbereitung eines Angriffs auf die Stadt.
Beide Seiten schieben sich gegenseitig die Verantwortung für die Feuereröffnung zu. Allerdings liegt das Interesse der Südosseten, die Georgier wieder aus ihrer günstigen Stellung oberhalb von Tsch...

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