24.07.2008 / Titel / Seite 1

Entlassen für Profite

Daniel Behruzi
Die Arbeitsplatzvernichtung in deutschen Großkonzernen geht weiter. Nach Siemens hat nun auch die Telekom angekündigt, bei ihrer Tochter T-Systems, der Geschäftskundenbetreuung des Konzerns, erneut Tausende Stellen abzubauen. Dabei sind auch betriebsbedingte Kündigungen nicht ausgeschlossen, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte.

Im Zuge der »Erneuerung von T-Systems als Teil eines konzernweiten Unternehmensumbaus« müßten weitere Stellen in der IT-Dienstleistungssparte abgebaut werden, erklärte das Management am Mittwoch in einer Pressemitteilung. Die Arbeitsplatzvernichtung solle »so sozialverträglich wie möglich« gestaltet werden, ließ Thomas Sattelberger, Personalvorstand und Arbeitsdirektor der Telekom, wissen. »Sollten die sozialverträglichen Maßnahmen allerdings nicht ausreichen, kann ich in letzter Konsequenz betriebsbedingte Kündigungen nicht ausschließen«, drohte er. Zunächst sollen die Mitarbeiter mit einem neuen Abfindungsprogramm, das von Septe...

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