24.07.2008 / Schwerpunkt / Seite 3

Schlacht um die Märkte

Die laufenden WTO-Verhandlungen in Genf dienen der Festigung ungleicher Voraussetzungen im Welthandel. Von Versprechen des Nordens ist wenig geblieben. Offener Brief

Evo Morales Ayma
Der internationale Handel kann eine bedeutende Rolle bei der Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung und der Linderung der Armut spielen. Wir erkennen die Notwendigkeit an, daß allen unseren Völkern eine Vergrößerung der Chancen und Wohlstandsfortschritte zuteil werden muß, die das multilaterale Handelssystem hervorbringt. Die Mehrheit der Mitglieder der WTO sind Entwicklungsländer. Wir streben an, ihre Bedürfnisse und Interessen in das Zentrum des Arbeitsprogramms zu rücken, das in der vorliegenden Erklärung angenommen wird.

Aus der WTO-Erklärung in Doha am 14. November 2001

Mit diesen Worten begann die Verhandlungsrunde der Welthandelsorganisation (WTO) vor sieben Jahren. Stehen tatsächlich die wirtschaftliche Entwicklung, die Linderung der Armut, die Bedürfnisse aller unserer Völker und die Vergrößerung der Chancen für die Entwicklungsländer im Zentrum der gegenwärtigen Verhandlungen der WTO in Genf?

Wenn es so wäre, dann müßten die 153 Mitglieds...

Artikel-Länge: 8585 Zeichen

Zum Aufrufen dieser Seite ist ein Onlineabo erforderlich

Jetzt die junge Welt abonnieren und Zugriff auf alle Artikel erhalten!

Bitte einloggen

Hilfe und Informationen

Abo abschließen

Welche Vorteile bietet ein Onlineabo?

  • Zugriff auf das Archiv seit 1997, alle Artikel und Recherchewerkzeuge.
  • E-Mail-Abo im Text-, HTML- oder E-Pub-Format.
  • Zugriff auf Seiten im PDF-Format.
  • Verwalten eigener Lesezeichen.

Zur aktuellen Ausgabe