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24.07.2008 / 73 / Seite 15

Gott hat uns davon nichts gesagt

Im Inselstaat Mauritius wird das Wasser knapp. So richtig vorstellen kann sich das allerdings nur die Regierung

Nasseem Ackbarally/IPS
Noch sprudelt in Mauritius reichlich Trinkwasser aus den Leitungen. Damit die Versorgung der kleinen Inselrepublik im Indischen Ozean auch in Zukunft gesichert ist, soll der tägliche Pro-Kopf-Verbrauch der 1,2 Millionen Einwohner auf maximal 50 Liter gesenkt werden. Bis zu 220 Liter werden zur Zeit verbraucht, und weil die sorgenvollen Appelle der Regierung kaum Gehör finden, wird das noch eine Weile lang so bleiben.

Fünf große Wasserreservoirs und fünf unterirdische Grundwasserspeicher, deren Vorräte fast erschöpft sind, decken bislang den Bedarf. 46 Prozent des Jahresverbrauchs beanspruchen landwirtschaftliche Bewässerungsanlagen. 32 Prozent wird bei Stromversorgung verbraucht. Das restliche Viertel teilen sich Privathaushalte, Hotels und Industrie.

Das UN-Entwicklungsprogramm (UNDP) zählte Mauritius schon in seinem Entwicklungsbericht von 2006 zu den Ländern mit knapper Wasserversorgung. Doch die ...



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