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22.07.2008 / Inland / Seite 2

»Am Ende könnte Uni für Otto-Deal noch draufzahlen«

Lüneburg soll konzerngebundenen Studiengang für Führungskräfte bekommen. Ein Gespräch mit Björn Glüsen

Ralf Wurzbacher
Björn Glüsen ist Sprecher des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) der Universität Lüneburg
Die Universität Lüneburg richtet dem Hamburger Handelskonzern Otto zum kommenden Wintersemester einen eigenen Studiengang zwecks Ausbildung von Führungskräften ein. Wie soll der genau aussehen?

Es geht um einen Master-Studiengang für Otto-Nachwuchskräfte, der allein Mitarbeitern des Konzerns offenstehen soll. Konkretes über Umfang, Inhalte und Finanzierung hat die Unileitung noch nicht preisgegeben. Dem Vernehmen nach soll der Studiengang Strategisches Management heißen, von 20 Absolventen jährlich durchlaufen werden und diese befähigen, Otto ins 22. Jahrhundert zu führen.

Es ist davon die Rede, daß das Unternehmen pro Jahr eine halbe Million Euro dafür springen lassen will. Wieviel Einfluß erhält der Konzern im Gegenzug?

Otto hat bereits an anderen Stellen mit der Hochschule kooperiert, beispielsweise in Form eines Stipendiensystems. Während der Einfluß also sch...



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