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21.07.2008 / Ausland / Seite 7

Ultimatum der Reichen

Bolivien: Vor Amtsenthebungsreferendum am 10. August droht die Rechte mit einem Hungerstreik. Unterstützung für Morales aus Venezuela und Brasilien

Benjamin Beutler
Am 10. August entscheidet Boliviens Bevölkerung in einem Referendum über den Verbleib von Staatspräsident Evo Morales, seinen Vize Àlvaro García Linera sowie der neun regionalen Präfekten in ihren Ämtern. Dabei droht insbesondere den fünf regierungsfeindlichen Provinzchefs eine Niederlage. Sie versuchten am Wochenende, in die Offensive zu gelangen. Zu diesem Zweck legten sie am Samstag bei einem Treffen eine alte Forderung neu auf: Die Regierung solle ein landesweites Referendum entscheiden lassen, ob die historische Kapitale Sucre anstelle von La Paz den vollen Hauptstadtstatus erhalte. Zudem sollten die von der Zentralregierung zur Zahlung einer nationalen Rente teilweise einbehaltenen Einnahmen aus dem Gas- und Ölgeschäft in voller Höhe an die Gebietsverwaltungen ausgezahlt werden. »Erfüllt die Regierung unsere Forderung nicht bis zum 1. August, so werden wir ab dem 4. August in den Hungerstreik treten«, erklärten die Präfekten von Santa Cruz, Chuquisa...

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