18.07.2008 / Schwerpunkt / Seite 3

Rabiater Fanclub

Israel-Kritiker im Visier: BAK Shalom in der Partei Die Linke will »Antizionisten das Handwerk legen« und schreckt dabei vor Denunziation nicht zurück

Knut Mellenthin
Der Streit um die »Israel-Solidarität« entwickelt sich zum Spaltpilz in der Partei Die Linke. Am 13. Juni hat der »BundessprecherInnenrat der Linksjugend[solid]« den Bundesarbeitskreis Shalom aufgefordert, seine Öffentlichkeitsarbeit einzustellen. Zugleich wurde dem BAK Shalom vorgeworfen, die ihm zur Verfügung gestellten Finanzmittel »satzungswidrig« verwendet zu haben. Der Arbeitskreis wurde aufgefordert, dieses Geld zurückzuerstatten. Seither versucht der BAK Shalom, unter Berufung auf den innerorganisatorischen »Pluralismus« Unterstützung zu mobilisieren. Die Israel-Fans haben dabei offenbar Erfolge zu verzeichnen. Unter anderem hat am 22. Juni der Hamburger Landesverband der Linksjugend das Vorgehen der [solid]-Spitze in einer einstimmig angenommenen Resolution verurteilt. In der Stellungnahme heißt es: »Auch in Hamburg gibt es keinen politischen Konsens zu den Ansichten des BAK Shaloms. Aufgabe eines demokratischen Jugendverbandes ist es jedoch, pol...

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