17.07.2008 / 73 / Seite 15

In der Hitze genügt man sich selbst

Aber ein Grund kommt selten allein. Und so hat auch die Sprach- und Artenvielfalt am Äquator mehrere Ursachen

Frank Ufen
Niemand weiß genau, wie viele Tier- und Pflanzenarten es auf der Erde gibt. Die Schätzungen liegen zwischen zehn und 30 Millionen. Die meisten sind so unbekannt wie die Dutzenden Arten, die vermutlich jeden Tag aussterben. Sicher ist allerdings: Je weiter man sich vom Äquator entfernt, desto mehr schwindet die Artenvielfalt – die meisten Arten gibt es in den Regenwäldern der Tropen und Subtropen.

Niemand weiß genau, wie viele Sprachen auf der Welt gesprochen werden. Häufig werden Zahlen zwischen 6000 und 7000 genannt. Je nachdem, wie man zwischen Sprachen und Dialekten unterscheidet, ergeben sich beträchtliche Schwankungen. Sicher ist, daß die Vielfalt der Sprachen in den Regionen am Äquator am höchsten ist – die meisten Sprachen sind in den tropischen und subtropischen Regenwäldern zu finden.

Was das babylonische Sprachengewirr mit dem Breitengrad zu tun haben könnte, haben zwei Evolutionsbiologen aus den USA untersucht, Corey Fincher und Randy Thornhill...



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