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16.07.2008 / Antifa / Seite 15

Seeblick für Neonazis?

Gründer der rechtsextremen »Kontinent Europa Stiftung« kauft Villa in Berlin

Carsten Hübner
Der schwedische Rechtsextremist Patrick Brinkmann hat im April 2007 für 3,3 Millionen Euro eine Villa im Westberliner Stadtteil Zehlendorf erworben. Das geht aus einem aktuellen Bericht des Nachrichtenmagazins Spiegel hervor. Seither machen in der Hauptstadt Befürchtungen die Runde, Brinkmann könnte die noble Immobilie mit Seezugang nicht nur für private Zwecke nutzen, sondern zu einer Schaltzentrale des internationalen Rechtsextremismus ausbauen. Denn der 41jährige, der als Unternehmer zu erheblichem Wohlstand gelangte, ist Gründer der »Kontinent Europa Stiftung« (KES), die als Sammelbecken rechtsextremer Intellektueller aus mehreren Ländern Europas gilt.

Die KES, die sich selbst als »Teil der geistigen Avantgarde der europäischen Erneuerung« sieht und im schwedischen Jönköping ansässig ist, wird der »Neuen Rechten« zugeordnet. Kernelemente ihrer Programmatik sind die Zurückdrängung des Islams in Europa und die Schaffung eines »eurosibirischen« Großraums ...

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