08.07.2008 / Inland / Seite 8

»Das kann ein Anreiz sein, Betriebsräte zu gründen«

Erfolgreicher Arbeitskampf am Deutschen Technikmuseum in Berlin. Öffentlicher Druck hat gewirkt. Ein Gespräch mit Jürgen Stahl

Mirko Knoche
Jürgen Stahl ist ver.di-Sekretär für besondere Dienstleistungen in Berlin-Brandenburg

Die Gewerkschaft ver.di konnte in Berlin durchsetzen, daß die studentischen Besucherbetreuer am Deutschen Technikmuseum ihre Jobs behalten. Wie hat der Konflikt angefangen?

Viele Kolleginnen und Kollegen hatten Verträge über zwei oder vier Jahre bei der T&M Technik und Museum Marketing GmbH. Als die Beschäftigten Ende vergangenen Jahres nach der Verlängerung ihrer Verträge fragten, antwortete die Geschäftsführung, es würde grundsätzlich nicht mehr verlängert. Von den ursprünglich rund 180 Beschäftigten mußten jedes Quartal weitere Kolleginnen und Kollegen ausscheiden.

Wie hat T&M dieses Streichprogramm verkauft?

Die Begründung war, daß bis Mai 2008 ein neues Konzept erstellt werden sollte. Dabei wollte man auf die studentischen Besucherbetreuer verzichten.

Wie haben Sie und die Betroffenen reagiert?

Kurz vor Weihnachten reichten ver.di und einige Beschäftigte K...


Artikel-Länge: 4107 Zeichen

Zum Aufrufen dieser Seite ist ein Onlineabo erforderlich

Jetzt die junge Welt abonnieren und Zugriff auf alle Artikel erhalten!

Bitte einloggen

Hilfe und Informationen

Abo abschließen

Welche Vorteile bietet ein Onlineabo?

  • Zugriff auf das Archiv seit 1997, alle Artikel und Recherchewerkzeuge.
  • E-Mail-Abo im Text-, HTML- oder E-Pub-Format.
  • Zugriff auf Seiten im PDF-Format.
  • Verwalten eigener Lesezeichen.

Zur aktuellen Ausgabe