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03.07.2008 / Ausland / Seite 6

Geschichtslücken in Hiroshima

Vor dem G-8-Treffen in Japan: Mehrere Staats- und Regierungschefs lehnen Besuch des Friedensmuseums ab

Thalif Deen (IPS), New York
Die acht großen Industrienationen (G8) haben für die Zeit ihres Gipfeltreffens in Hokkaido vom 7. bis zum 9. Juli einen gemeinsamen Besuch des Friedensmuseums in Hiroshima trotz einer Einladung nicht vorgesehen. Das Museum erinnert an den Atombombenangriff auf die Stadt durch die US-Luftwaffe Anfang August 1945. Für Befürworter der nuklearen Abrüstung ist das offensichtliche Desinteresse der Staats- und Regierungschefs ein offener Affront.

Ausgesprochen hatte die Einladung die 71jährige Friedensaktivistin Emiko Okada, die den Abwurf der US-amerikanischen Atombombe über Hiroshima am 6. August 1945 überlebte. Anders als sie starben in nur einem Jahr nach dem US-Atomschlag, der sich wenig später in Nagasaki wiederholte, 140000 Menschen. Viele weitere Opfer leiden bis heute an den Folgen der Verstrahlung. Leukämie und Schilddrüsenkrebs sind in dem Zielgebiet weit verbreitet.

Von den G-8-Staaten Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada, Ru...



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