01.07.2008
»Flutung stoppen«
Betreiber des niedersächsischen Atommüll-Endlagers Asse wollen die Grube mit Spezialflüssigkeit auffüllen, Kritiker fordern Suche nach Alternativen
Von Reimar Paul
Der Streit um das marode Atommüllendlager Asse II im Kreis Wolfenbüttel wird schärfer. Bürgerinitiativen verlangten am Monag vor Journalisten in Hannover erneut, die Pläne für eine Flutung des Bergwerks umgehend zu stoppen. Um die Ursachen für die anhaltenden Laugenzuflüsse zu finden, müßten die Kammern mit dem Atommüll zugänglich bleiben. In das Endlager dringen seit Jahren täglich mindestens zwölf Kubikmeter Salzlauge ein. Woher sie stammt, ist unklar. Vor kurzem ...
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