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27.06.2008 / Ausland / Seite 6

Rückzug mit Folgen

Simbabwe-Stichwahl ohne den Kandidaten des Westens

Raoul Wilsterer
Am heutigen Freitag stimmt Simbabwe zum zweiten Mal über ihren zukünftigen Präsidenten ab. Doch gibt es im Gegensatz zu Runde eins am 29. März, als sich vier Männer bewarben, diesmal nur einen einzigen Kandidaten. Der Name des Konkurrenten von Amtsinhaber Robert Mugabe, Mogan Tsvangirai, steht zwar auf den Stimmzetteln, doch das ist bedeutungslos: Tsvangirai hatte sich, vorgeblich unter dem Eindruck von anhaltender Gewalt in dem südostafrikanischen Land, am vergangenen Sonntag dazu entschlossen, den Urnengang zu boykottieren.

Wohlwollen erntete er für diesen Schritt nicht – weder in Simbabwe unter seinen Parteigängern von der orangen »Bewegung für einen demokratischen Wandel« (MDC) noch im westlichen Lager. Dieses hatte auf ihn gesetzt, um den widerborstigen, als »Despoten« abgestempelten Mugabe endlich loszuwerden und die ab 1999 eingeleitete radikale Landreform zugunsten der schwarzen Bevölkerungsmehrheit rückgängig zu machen. Dafür galt Tsvangirai al...

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