18.06.2008 / Antifa / Seite 15

An vielen Fronten des Kampfes bewährt

Interbrigadist und Partisan, General der Nationalen Volksarmee und Vorsitzender der Gesellschaft für Sport und Technik in der DDR: Zum Tod des Antifaschisten Kurt Lohberger

Peter Rau
Seinen 94. Geburtstag hat er nicht mehr begehen können: Am 29. Mai ist Kurt Lohberger in Berlin gestorben. Einigen Alt-FDJlern wird der Generalmajor der NVA vielleicht noch als Leiter des Org.-Stabes der Volksarmee zur Vorbereitung der X. Weltfestspiele der Jugend und Studenten 1973 in der DDR-Hauptstadt in Erinnerung sein. Und anderen DDR-Bürgern als Vorsitzender der Gesellschaft für Sport und Technik (GST) in den Jahren 1963 bis 1968. Wie sein Vorgänger Richard Staimer an der Spitze der 1952 gegründeten sozialistischen Wehrorganisation konnte auch Lohberger als ehemaliger Angehöriger der XI. Internationalen Brigade zur Verteidigung der Spanischen Republik auf entsprechende Erfahrungen zurückgreifen. Der am 2. Juni 1914 im sächsischen Lugau geborene Bergarbeitersohn hat aber nicht nur an dieser Front des antifaschistischen Kampfes seinen Mann gestanden.

Aufgewachsen in Verhältnissen, die Proleten nahezu zwangsläufig in den »Widerstand gegen diese ganze Au...

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