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16.06.2008 / Ausland / Seite 6

Der Süden unter sich

Weltkonferenz der G77 vom Westen unbeachtet. Gegengewicht zum Neoliberalismus

Rainer Rupp
Die Kooperation zwischen den Entwicklungsländern soll ausgebaut werden. Das wurde nach mehrtägigen Konsultationen am Wochenende in Yamoussoukro, Cote d`Ivoire, auf dem Treffen der G-77-Länder und Chinas auf Ministerebene beschlossen. Konkret wollen die Teilnehmer der Weltkonferenz unter anderem einen »Süd-Süd-Fonds für wirtschaftliche Entwicklung und humanitäre Hilfe« auflegen. Auf diese Weise sollen die Entwicklungsländer unabhängiger vom Westen werden. Laut G-77-Exekutivsekretär Mourad Ahmia wird das Anfangskapital des Fonds zunächst 25 Millionen US-Dollar betragen. Zugleich wurde in Yamoussoukro eine »Plattform für Entwicklung« verabschiedet, die laut Ahmia »die Strategien aufzeigt, denen die Entwicklungsländer in den Beziehungen mit ihren entwickelten Partnern« folgen wollen.

Die Gruppe der G77 ist ein loser Zusammenschluß von Staaten der sogenannten Dritten Welt, die 1964 am Rande der ersten ...

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