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11.06.2008 / Antifa / Seite 15

Mißachtete Opfer

Ehemalige sowjetische Kriegsgefangene berichten in einer Publikation des Vereins »Kontakte« von ihren Erfahrungen mit Hitlerdeutschland und dem Nachfolgestaat BRD

Yvonne Klomke
Der Weg zum Sieg« ist der Titel der Fotoausstellung über Belarus im Zweiten Weltkrieg, die am Donnerstag in der jW-Ladengalerie eröffnet wird. Es war ein schwerer Weg, auf dem über 20 Millionen Bürger der Sowjetunion ihr Leben ließen, viele als Kriegsgefangene. Von den insgesamt 5,7 Millionen sowjetischen Kriegsgefangenen starben 3,3 Millionen an Hunger, Kälte oder Krankheiten, wurden durch Zwangsarbeit vernichtet, von deutschen Soldaten am Wegesrand erschlagen oder erschossen. Sie stellen nach den europäischen Juden die zweitgrößte Opfergruppe des deutschen Faschismus.

Der vergebliche Kampf ehemaliger sowjetischer Kriegsgefangener vor bundesdeutschen Gerichten um eine Entschädigung für Zwangsarbeit und Mißhandlungen sagt viel über den Umgang dieses Staates mit seiner faschistischen Vergangenheit. »Kriegsgefangenschaft begründet keinen Leistungsanspruch«, heißt es lapidar in Paragraph 11 des Gesetzes zur Errichtung der Stiftung »Erinnerung, Verantwortung u...

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