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10.06.2008 / Titel / Seite 1

Krieg im Aufschwung

Frank Brendle
Für die Kriegsindustrie war 2007 wieder ein goldenes Jahr: Der Anstieg der Militärausgaben hat sich weltweit fortgesetzt und mit offiziell 851 Milliarden Euro (1,34 Billionen Dollar) einen historischen Höchststand erreicht. Damit hat das Waffengeschäft in den letzten zehn Jahren um fast die Hälfte zugenommen. Das Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI) gab die Zahlen am Montag bei der Vorstellung seines aktuellen Jahresberichts bekannt. Die realen Militärausgaben sind nach Ansicht zahlreicher Experten jedoch noch wesentlich höher.

Im Vergleich zum Vorjahr erzielte die offenbar krisenfeste Branche einen Zuwachs um sechs Prozent. Uneinholbar an der Spitze bleiben die USA, die mit rund 350 Milliarden Euro (547 Milliarden Dollar) für 45 Prozent des Weltumsatzes sorgen. Den Löwenanteil der Ausgaben verursachen nach SIPRI-Angaben die Kriege im Irak und in Afghanistan sowie der »Krieg gegen Terror« im Inneren der USA. Auf den Plätzen folgen Großb...

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