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22.05.2008 / Ausland / Seite 7

Täter werden zu Opfern

Präsident Juschtschenko bläst zum Generalangriff auf das sowjetische Erbe der Ukraine. Denkmäler werden geschleift, ein Pendant zur Birthler-Behörde geschaffen

Tomasz Konicz
Die Ukraine setzt ihre Annäherung an den Westen auch auf dem Gebiet der Geschichtspolitik fort. Präsident Viktor Juschtschenko kündigte vor wenigen Tagen eine Gesetzesinitiative an, die die Beseitigung aller »Denkmäler und Symbole des totalitären kommunistischen Regimes« zum Ziel hat. Er werde einen entsprechenden »Eilantrag« dem ukrainischen Parlament vorlegen, verkündete der Staatschef am 18. Mai anläßlich einer Gedenkzeremonie für die »Opfer politischer Unterdrückung«. So sollen alle sowjetischen Symbole – von Hammer und Sichel bis zum Lenindenkmal – geschleift und aus der Öffentlichkeit verbannt werden. Juschtschenko will »prokommunistische und imperialistische Kräfte« ausfindig gemacht haben, die nach »Vergeltung streben«.

Konkret wandte sich der Präsident während seiner Ansprache an die Bürger der Ukraine, die noch immer eine »Rückkehr zum Kommunismus« anstrebten und drohte ihnen, daß die »totalitären Regimes« zuerst »an ihre...

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