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06.05.2008 / Inland / Seite 4

Kampfansage an die Atommafia

Im westfälischen Ahaus trafen sich AKW-Gegner aus europäischen Ländern zu einer Frühjahrskonferenz

Michael Schulze von Glaßer
Am Wochenende trafen sich rund 150 Atomkraftgegner, um sich international zu vernetzen. Aus der gesamten Bundesrepublik sowie aus Rußland, Finnland, Schweden, Ungarn, Frankreich und den Niederlanden reisten Aktivisten ins westfälische Ahaus.

Die Teilnehmer stellten zunächst ihre örtlichen Aktivitäten vor: Russische Aktivisten kämpfen zur Zeit besonders gegen Atommüllimporte. »Wir haben Container aus Frankreich und den USA entdeckt«, erzählte der Petersburger Rashid Alimow. Doch auch deutscher Müll wird nach Rußland gebracht. Die russische Regierung plant, in den nächsten zwölf Jahren 38 neue Atomkraftwerke zu bauen. Dabei seien nach neuesten Umfragen 78 Prozent der Bevölkerung gegen die Errichtung neuer Reaktoren, berichtete Wladimir Sli­wjak aus Moskau.

Mit ähnlichen Problemen schlägt sich auch Ulla Klötzer aus Finnland herum. Dort befindet sich gerade der weltweit größte AKW-Prototyp im Bau. Die Fertigstellung des Reaktors läß...



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