05.05.2008 / Thema / Seite 10

Marx mit der MEGA neu lesen

Zum 190. Geburtstag des Klassikers

Rolf Hecker
Marx-Jubiläen wurden in der Arbeiterbewegung und im Staatssozialismus traditionell begangen. Vor 100 Jahren würdigte Max Adler Marx als Denker. 1913 – zum 30. Todestag – referierte Clara Zetkin über Marx' Lebenswerk, und Wladimir Iljitsch Lenin veröffentlichte seinen berühmten Aufsatz »Drei Quellen und drei Bestandteile des Marxismus«. 1918 erschien von Franz Mehring die wohl bedeutendste und weit verbreitete Marx-Biographie. Das erste Nachkriegsjubiläum wurde in der DDR mit einem Karl-Marx-Jahr 1953 begangen. Die eigentlich große Marx-Rezeption in Ost und West ist mit seinem 150. Geburtstag 1968 verbunden. 1983 – zum 100. Todestag – hieß es in der DDR: »Revolutionär und Theoretiker der Arbeiterklasse«. Nun sind schon wieder 25 Jahre vergangen. In diesen Zeitraum fiel der Zusammenbruch des Staatssozialismus, der gleichsam mit dem Abgang von Marx von der Weltbühne verbunden wurde: »Marx ist tot – es lebe Jesus!«

Weit gefehlt! – muß man ausrufen. Gedankenrie...

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