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02.05.2008 / Inland / Seite 5

Schulterschluß mißlungen

DGB-Kundgebungen zum 1. Mai: Kein Heimspiel für SPD-Chef Beck in Mainz. Kritik an Bahn-Privatisierung in Berlin

Frank Brunner und Hans-Gerd Öfinger
Die Einführung von Mindestlöhnen und Proteste gegen die geplante Bahn-Privatisierung standen im Mittelpunkt der Gewerkschaftskundgebungen zum diesjährigen 1.Mai. Über eine Million Menschen, die einer sozialversicherungspflichtigen Arbeit nachgingen, bekämen so wenig Lohn, »daß sie Hartz IV brauchen, um sich und ihre Familie über die Runden bringen zu können«, kritisierte DGB-Chef Michael Sommer am Donnerstag auf der zentralen Veranstaltung des Gewerkschaftsbundes in Mainz. Mit ihrer Parole »Sozial ist, was Arbeit schafft« zeigten CDU und CSU ihre »unsoziale Verlogenheit«.

Weder Ein-Euro-Jobs noch unterbezahlte Tätigkeiten für drei oder fünf Euro die Stunde hätten etwas mit guter Arbeit zu tun, erklärte Sommer vor rund 800 Menschen und bekräftigte die DGB-Forderung nach einem tariflichen Mindestlohn von 7,50 Euro pro Stunde.

Erstmals seit fünf Jahren nahm gestern wieder ein SPD-Vorsitzender an einer Mai-Kundgebung des DGB teil. Das erhoffte Heimspiel in Mai...



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