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26.04.2008 / Ansichten / Seite 8

Am Pranger

Carter machte sich Israel zum Feind

Werner Pirker
Palästinenser, die ihr völkerrechtlich verbrieftes Recht auf Widerstand gegen die illegale Besatzung wahrnehmen, wurden von den Israelis, deren Staat auf Terror gegründet ist, seit jeher als »Terroristen« denunziert. Entsprechend schmutzig ist der Krieg, den die Zionisten gegen die Vertriebenen und Entrechteten führen. Keine Zurückhaltung kennen sie auch gegenüber Politikern, die in den Widerstandskämpfern eine Konfliktpartei und keine zum Abschuß freigegebenen Geächteten sehen. Das mußte nun auch der ehemalige US-Präsident James Earl Carter zur Kenntnis nehmen, der, nachdem er im Rahmen seiner nahöstlichen Vermittlermission mit Hamas-Chef Chaled Meschaal zusammengetroffen war, vom israelischen UN-Botschafter Dan Gillerman auf das übelste beschimpft wurde.

Der Friedensnobelpreisträger sei bereits mit schmutzigen Händen in den Nahen Osten gereist, ereiferte sich der Diplomat. Zurückgekommen sei er aber mit »blutigen Hände...

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