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25.04.2008 / Ausland / Seite 7

Der lange Schatten der Verschollenen

Vor elf Monaten wurden mutmaßliche Guerilleros in Mexiko festgenommen. Seitdem fehlt von ihnen jede Spur

Andreas Knobloch (Mexiko), Harald Neuber
Die Auseinandersetzung zwischen der mexikanischen Regierung und der linksgerichteten Guerillagruppe »Revolutionäres Volksheer« (EPR) spitzt sich wieder zu. In einem Kommuniqué hat die Gruppierung dem rechtskonservativen Präsidenten Felipe Calderón am Dienstag dieser Woche vorgeworfen, »Gewalt und Zwietracht« zu schüren, statt die Probleme des Landes zu lösen. Die EPR-Guerilla ist nach der zapatistischen EZLN die zweitgrößte Rebellenorganisation in Mexiko. Vor einem Jahr hatte sie sich mit Bombenanschlägen auf Anlagen der staatlichen Ölgesellschaft PEMEX zurückgemeldet. Mit den Angriffen versuchte sie, die geplante Privatisierung des Konzerns zu sabotieren. Der Streit um den Verkauf von PEMEX wird nun auch in dem aktuellen Kommuniqué aufgegriffen. Das Volk, heißt es da, habe »das Recht zur Selbstverteidigung seiner Ressourcen«. Zugleich fordern die Verfasser die Freilassung zweier mutmaßlicher EPR-Mitglieder. Edmundo Reyes Amaya und Gabriel Alberto Cruz Sá...

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