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23.04.2008 / Titel / Seite 1

Atomkraft macht krank

Jörn Boewe
Das Risiko von Kindern, die in der Nähe von Atomkraftwerken (AKW) wohnen, an Krebs oder Leukämie zu erkranken, ist deutlich erhöht. Zu diesem Ergebnis kommt eine vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) in Auftrag gegebene Evaluation einer im Dezember vergangenen Jahres vorgelegten Langzeitstudie des deutschen Kinderkrebsregisters in Mainz. Das Problem sei »weit dramatischer«, als es seinerzeit die Leiterin der Mainzer Studie, die Medizinstatistikerin Maria Blettner, eingeräumt hatte, heißt es in einer am Dienstag verbreiteten Erklärung des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Ärzteorganisation IPPNW und einer Initiative von mehr als 100 Kinderärzten.

Die Mainzer Studie hatte empirisch bewiesen, daß es im Umfeld deutscher Atomkraftwerke eine deutlich erhöhte Zahl von bösartigen Tumorfällen bei Kindern gibt, und zwar je mehr, desto näher der Wohnort an einem AKW liegt. Die seit einigen Wochen beim BfS vorliegende, aber noch unveröffentli...

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