Der Schwarze Kanal
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16.04.2008 / Feuilleton / Seite 13

Bestandsaufnahme

Berlin: Diskussion über Israel in der Rosa-Luxemburg-Stiftung

Arnold Schölzel
Wenn der Antizionismus in der DDR stärker gewesen sei als in Westdeutschland, meinte zum Abschluß die Schriftstellerin Daniela Dahn aus dem Auditorium heraus zu Moshe Zuckermann, dann vielleicht auch deswegen, weil es in der Führung des ostdeutschen Staates mehr Juden als in der Bundesrepublik gegeben habe. Der Jerusalemer Historiker hatte zum Auftakt einer mit »Israel, Palästina und die deutsche Linke. 60 Jahre Israel« überschriebenen Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung am Montag abend im Gebäude des Neuen Deutschland in Berlin einen fulminanten Vortrag über »Israel gestern und heute« gehalten. Seine Ausgangsthese: Unter den »strukturierenden Koordinaten« der jetzigen israelischen Gesellschaft gebe es nichts, was nicht durch die vorstaatliche Phase geprägt worden sei, darunter die Auseinandersetzung zwischen Zionisten und Antizionisten, letztere zumeist aus dem liberalen und linken Lager. Zu den Problemen, die sich aus der Vorgeschichte des Staates...

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