Der Schwarze Kanal
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16.04.2008 / Ausland / Seite 7

»Warum im Weißen Haus darüber sprechen?«

USA: Genehmigung zur Folter kam von höchster Stelle. Dutzende Beratungen zu Verhörmethoden

Alexander Bahar
Nach einem Bericht der Wa­shington Post von Montag haben ranghöchste Mitglieder der Regierung Bush in den Jahren 2002 und 2003 sogenannte »erweiterte Verhörmethoden« für Terrorverdächtige im Detail gebilligt. Die Tageszeitung beruft sich auf einen Beitrag des Fernsehsenders ABC vom Freitag, wonach auf Dutzenden Beratungen des sogenannten Principals Committee des Nationalen Sicherheitsrats unter Vorsitz der damaligen Sicherheitsberaterin Condoleezza Rice über Verhörmethoden beraten wurde. Dabei sei unter anderem festgelegt worden, wie oft ein Terrorverdächtiger in US-Gewahrsam dem sogenannten »Waterboarding« (simuliertem Ertrinken) unterzogen werden könnte.

Dem Komitee gehörten laut ABC News neben Rice auch Vizepräsident Richard Cheney, Verteidigungsminister Donald Rumsfeld, Außenminister Colin Powell, CIA-Direktor George Tenet sowie Justizminister John Ashcroft an. Ungenannten Quellen zufolge hätten die Treffen des Principals Committees in den Jahren 2002...

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