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03.04.2008 / Feuilleton / Seite 14

Aus Leserbriefen an die Redaktion

Unverdächtig

Zu jW vom 29./30. März: »abgeschrieben«

Sehr hilfreich ist die von Rainer Rupp besorgte Übersetzung des Artikels in der Washington Post vom 27. März über die Ausschreitungen in Lhasa/China. Er deckt sich mit einer anderen Quelle, die ganz unverdächtig ist, mit der KP Chinas zu sympathisieren. Der in London erscheinende Economist berichtet in seiner Ausgabe vom 22. März, daß ihr Korrespondent »durch Zufall ... der einzige westliche Journalist in Tibet (war), als die Gewalt dort für einige Tage herrschte und viele Tote zurückließ«. In dem ausführlichen, sehr lesenswerten Bericht wird –ein Hoch der angelsächsischen Journalistik – eingeräumt, außer Gerüchten zu der Frage, wer den allerersten Stein warf, wenig sagen zu können. Ausgangspunkt seien aber Streitereien zwischen Mönchen und der Polizei gewesen. Dann fährt der Augenzeuge fort: »Eine Menge von mehreren hundert Leuten wütete durch die Straße, einige von ihnen jubelnd schreiend, während sie...

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