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19.05.1999 / Inland / Seite 0

BMW - arme reiche Bayern

Münchner Vorzeigeunternehmen mit weniger Gewinn und ein paar Sorgen

Klaus Fischer

Auf der Jahreshauptversammlung der BMW AG in München drehte sich wieder einmal fast alles um Rover. Die vom bayerischen Automobilkonzern vor einigen Jahren gekaufte britische Traditionsmarke trübte das Ergebnis des Unternehmens und sorgte mit knapp zwei Milliarden Mark Verlusten für Entsetzen unter den Aktionären.

Bereits im November vergangenen Jahres war BMW aus diesem Grund in eine für das verwöhnte Vorzeigeunternehmen ungewohnte Krise geraten. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats und langjährige BMW-Chef Eberhard von Kuenheim hatte seinerzeit den Vorstandsvorsitzenden Bernd Pischetsrieder gefeuert und beim Versuch, seinen neuen Kandidaten für den Chefsessel im Aufsichtsrat durchzupeitschen, eine blamable Niederlage eingesteckt, als das Gremium den Münchner Technikprofessor Joachim Milberg an die Spitze des Konzerns wählte. Mit bangen Erwartungen schielte dabei das BMW-Management immer in Richtung der wahren Herren des Unternehmens, der Unternehmerfamilie ...

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