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28.03.2008 / Kapital & Arbeit / Seite 9

In Hellas unerwünscht

Deutsche Telekom will griechische Telefongesellschaft OTE übernehmen. Das Vorhaben stößt auf massiven Widerstand

Heike Schrader, Athen
Sprechen Sie Deutsch Telekom?« titelte der Wirtschaftteil der linksliberalen griechischen Tageszeitung Eleftherotypia Anfang der Woche. Die etwas holperige Schlagzeile ist Ausdruck einer landesweiten Protestkampagne, die sich gegen die Übernahmepläne des deutschen Telekommunikationsriesen für die griechische Telefongesellschaft OTE richtet. In Griechenland stößt die Absicht, daß ausgerechnet ein deutscher Großkonzern den heimischen Marktführer übernimmt auf breite Ablehnung. Zudem befürchten die Gewerkschaften Preiserhöhungen für die Kunden, eine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen für die Angestellten und Massenentlassungen, vor allem, weil die Deutsche Telekom angekündigt hat, im Mutterland in den kommenden Jahren Tausende Arbeitsplätze zu vernichten.

Die ehemals staatliche Telefongesellschaft OTE war 1996 von der seinerzeit regierenden sozialdemokratischen PASOK an die Börse gebracht worden. Die Deutsche Telekom will nun für 2,5 Milliarden Euro die...

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