Hände weg von Venezuela! Solidaritätsveranstaltung am 28. Mai
Gegründet 1947 Freitag, 24. Mai 2019, Nr. 119
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08.03.2008 / Wochenendbeilage / Seite 3 (Beilage)

Unerträglichkeit und Revolte

Welche Übelstände könnten das Ende des Imperialismus beschleunigen? Überlegungen von Peter Hacks aus dem Jahr 2000

Georg Fülberth will von mir wissen, ob ich »ein möglichst baldiges Ende« des Imperialismus als »wünschenswert« erachte. Ich fühle mich gebührend geschmeichelt; wenige Leute außer ihm haben je auf meine Meinung den mindesten Wert gelegt. Es kommt aber darauf an, ob der Globus den Imperialismus für erträglich hält. Denn bevor eine Sache nicht unerträglich ist, wird nicht revoltiert.

In der Tat gibt es einige vom Imperialismus hervorgerufene Übelstände, die ihn möglicherweise unerträglich machen könnten; ich zähle drei.

Der erste fällt Fülberth selbst ein. Es ist der von Bebel drastisch so genannte »große Kladderadatsch«, den Fülberth zum definitiv-drastischen »finalen Kladderadatsch« umtauft. Gemeint ist die Weltwirtschaftskrise, in der Wissenschaftssprache die »allgemeine« oder »einheitliche« Krise genannt.(...) Der Palast der Weltwirtschaft ist ein spekulatives Gebäude aus faulen Krediten und ungedecktem Geld. An seinem Einsturz ist alles wahrscheinlich und...



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