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07.03.2008 / Titel / Seite 1

Hilferuf für Gaza

Rüdiger Göbel
Internationale Hilfsorganisationen und Menschenrechtsgruppen schlagen Alarm. Die Lebensbedingungen im Gazastreifen sind so schlecht wie noch nie unter der seit 40 Jahren andauernden Beherrschung durch Israel. »Die Situation der 1,5 Millionen Palästinenser ist die schlimmste seit Beginn der israelischen Besetzung 1967«, beklagen acht Nichtregierungsorganisationen in einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht. Er wurde unter anderem von Oxfam, Save the ­Children, Care International und Christian Aid sowie dem britischen Zweig von Amnesty International verfaßt. 80 Prozent der Gaza-Bewohner seien von Nahrungsmittelhilfen abhängig, die Arbeitslosigkeit liege bei 40 Prozent, klagen die Organisationen.

Die Blockade durch Israel trifft die gesamte Bevölkerung Gazas, heißt es in dem 16 Seiten umfassenden Hilferuf »Gaza Strip: A Humanitarian Implosion«. Die Abriegelung habe zu gravierenden Engpässen bei Lebensmitteln, Medikamenten und Energie geführt. Selbst Kran...

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