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07.03.2008 / Schwerpunkt / Seite 3

Magere Jahre in Sicht

Spanien vor den Wahlen: Sorgen um wirtschaftliche Zukunft sind Thema Nummer eins. Zapateros Vorsprung gegenüber dem Postfranquisten Rajoy schmilzt

Ingo Niebel, Donostia (San Sebastián)
Über 35 Millionen spanische Staatsbürger sind aufgerufen, am Sonntag ein neues Parlament zu wählen. Nachdem noch vor Wochenfrist ein recht klarer Sieg des sozialdemokratischen Regierungschefs José Luis Rodríguez Zapatero (PSOE) über seinen Herausforderer Mariano Rajoy von der postfranquistischen Volkspartei (PP) prognostiziert wurde, mehren sich die Zeichen für ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Die Veröffentlichung von Meinungsumfragen ist zwar in den letzten sieben Tagen vor dem Urnengang verboten, doch sorgte am Donnerstag eine Meldung aus dem pyrenäischen Fürstentum Andorra für Schlagzeilen auf der Iberischen Halbinsel. Der Zeitung El Periódico de Andorra zufolge käme die PP auf 39 Prozent und die PSOE auf 41,5 Prozent. Auf andere Parteien entfielen 19,5 Prozent, wobei die kommunistisch-grüne Vereinigte Linke (IU) mit etwa fünf Prozent rechnen könnte.

Ungeachtet der zukünftigen Aufteilung der 350 Parlamentssitze befindet sich das spanische Königreich in schwere...

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