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07.03.2008 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Schönreden hilft nicht

US-Präsident Bush und Notenbankpräsident Bernanke versuchen, Rezessionsängste zu dämpfen. Doch die Zahlen sprechen eine andere Sprache

Rainer Rupp
Die Hypotheken- und die Bankenkrise sowie die Furcht vor einer Rezession haben bei den Vorwahlkämpfen um die Präsidentschaftskandidatur den Irak-Krieg von der ersten Stelle der Prioritätenliste der Amerikaner weitgehend verdrängt. Für die Republikaner ist das denkbar ungünstig, da erfahrungsgemäß stets die Partei des jeweils regierenden Präsidenten für die Probleme der Wirtschaft verantwortlich gemacht und abgestraft wird. Die Strategie des Weißen Hauses ist es daher, die Gefahr einer Rezession zu leugnen und den vollen Ausbruch der Krise möglichst bis auf die Zeit nach den Wahlen im Herbst dieses Jahres hinauszuzögern. Insbesondere der gemeinsame Auftritt letzte Woche von US-Notenbankchef Ben Bernanke und US-Präsident George W. Bush diente diesem Ziel. Das konnte aber kaum darüber hinwegtäuschen, daß maßgebliche Teile des Großkapitals kein Vertrauen in die wirtschaftliche Entwicklung mehr haben.

7,4 Prozent Inflation

Typisch für die vergiftete Atmosphäre...

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