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06.03.2008 / Ausland / Seite 7

Prestigeprojekt am Roten Meer

Eine 28 Kilometer lange Brücke soll Afrika und Asien miteinander verbinden

Anton Holberg
Vor 150 Jahren waren es die Europäer, die Afrika von Asien physisch getrennt haben – durch den Bau des Suezkanals. Jetzt ist ein konkretes Projekt vorgeschlagen worden, das wieder rückgängig zu machen, wenn auch an anderer Stelle. Auf Initiative eines Bruders von Osama Bin Laden, der ein großes Bauunternehmen in Saudi Arabien hat und aus dem Jemen stammt, werden, wie der djiboutische Ministerpräsident Mohamed Dileita kürzlich gegenüber AFP ausführte, Untersuchungen über die Machbarkeit eines solchen Projektes angestellt. Bei dem Projekt handelt es sich um eine Brücke über das Rote Meer, die die Republik Djibouti, eine ehemals französische Kolonie am Horn vom Afrika und seit mehreren Jahren militärische Bastion von NATO-Kräften im »Kampf gegen den Terror«, mit der Republik Jemen verbinden soll. Djibouti würde sich anbieten, da es die Meerenge des Bab Al-Mandeb, des »Tores der Tränen«, kontrolliert. Die etwa 28 Kilometer lange Brücke würde dann den Jemen mi...

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