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06.03.2008 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Ein bißchen grüner

VR China: Nationaler Volkskongreß will Umweltbehörde zu Ministerium aufwerten. Industrie soll verschärfte Auflagen erhalten

Wolfgang Pomrehn
Am gestrigen Mittwoch ist in Chinas Hauptstadt Peking der Nationale Volkskongreß zu seiner jährlichen Tagung zusammengetreten. Ganz oben auf dessen Agenda steht der Umweltschutz, eines der drängendsten Probleme des Landes. Die bisherige staatliche Umweltschutzbehörde SEPA (State Environmental Protection Agency) soll mit dem Wetterdienst zusammengelegt und zum Umweltministerium aufgewertet werden. SEPA-Sprecher Pan Yue war zwar schon oft als unbequemer Warner zu vernehmen, seine Behörde war aber von ihm und anderen als meist zahnlos bezeichnet worden.

Die Probleme, mit denen das neue Ministerium zu kämpfen haben wird, sind immens: Vielerorts sind Luft und Wasser enorm belastet. Chinas Metropolen gehören im globalen Vergleich zu den Städten mit den größten Smogproblemen. 750000 Chinesen sterben nach Weltbankangaben jährlich an den Folgen der Luftverschmutzung. 62 Prozent der Gewässer sind nicht mehr für die Fischerei geeignet. In den 1950ern wurden 500000 To...

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