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04.03.2008 / Titel / Seite 1

Will Kolumbien Krieg?

Harald Neuber
Nach einer Militärintervention Kolumbiens in Ecuador hat sich die Lage in der Region massiv zugespitzt. In einer koordinierten Aktion hatten die Luftwaffe und das Heer in der Nacht zum Sonntag ein Lager der Guerillaorganisation Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens (FARC) auf ecuadorianischem Boden angegriffen. Der Kommandant und internationale Sprecher der FARC, Raúl Reyes, sowie 16 weitere Rebellen wurden von der Attacke im Schlaf überrascht und getötet.

Aus Protest gegen den Bombenangriff und den Vorstoß von Bodentruppen Kolumbiens hat die ecuadorianische Regierung am Sonntag ihren Botschafter aus Bogotá abgezogen. Auch wurde der Chef der kolumbianischen Vertretung aus dem Land ausgewiesen. Die venezolanische Regierung brach die Kontakte zu Bogotá ebenfalls ab. Die Präsidenten der beiden Nachbarstaaten Kolumbiens, Rafael Correa und Hugo Chávez, ordneten zudem eine Teilmobilisierung ihrer Truppen an. Verbände wurden an die Grenze zu Kolumbien zusammengez...

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