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16.02.2008 / Ausland / Seite 7

Bush läßt sich in Afrika feiern

US-Präsident verfolgt aber auch handfeste strategische Interessen auf dem Kontinent

Rainer Rupp
US-Präsident George W. Bush ist am Freitag zu einer einwöchigen Reise in fünf afrikanische Länder – Benin, Tansania, Ruanda, Ghana und Liberia – aufgebrochen, um sich als Friedensstifter und marktwirtschaftlich-demokratischer Heilsbringer zu präsentieren. Allerdings ist es mit Bushs Engagement für Afrika nicht weit her: Bis zuletzt wollte er die Reise noch verschieben, um im Kongreß ein Gesetz zur Aufzeichnung von Telefonaten und E-Mails durchzudrücken. Doch am Donnerstag mußte Bush zwei empfindliche Niederlagen einstecken: Das Repräsentantenhaus verschob die Abstimmung über das Abhörgesetz und beschloß mit großer Mehrheit, zwei seiner ehemaligen Topberater wegen »Mißachtung des US-Kongresses« gerichtlich zu belangen.

Laut Pew Global Attitude Project ist nicht nur das »Image der USA in Afrika sehr viel besser als in anderen Regionen der Welt«, sondern das gilt auch für Bush selbst. ...

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