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16.02.2008 / Ausland / Seite 6

Schöne neue Welt

Schattenseite des indischen Aufschwungs: florierender illegaler Handel mit menschlichen Organen

Mumia Abu-Jamal
In den 1980er und 1990er Jahren liefen dramatische Nachrichten um die Erde, in denen von Menschen erzählt wurde, die man unter Vorspiegelung falscher Tatsachen narkotisiert und ihnen heimlich innere Organe – beispielsweise eine Niere – entfernt hatte. Einige Horrorfilme bauten auf diesen Schicksalen auf, fesselten die Fans dieses Filmgenres und spielten mit dem Schüren der Ängste vor der heimlichen Organentnahme viel Geld ein.

In einem Artikel der New York Times vom 30. Januar 2008 wurde nun darüber berichtet, daß es in einem Land, das als »die größte Demokratie der Welt« gepriesen wird, einen florierenden und schnell wachsenden Markt für den illegalen Handel mit menschlichen Nieren gibt. Die Rede ist von Indien, das mit seiner 2006 auf eine Milliarde Menschen geschätzten Bevölkerung den asiatischen Subkontinent beherrscht. Dort ist ein gut organisierter Markt für billige Spenderorgane entstanden, an dem viele Leute Geld verdienen – nur die armen Opfer nic...

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