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16.02.2008 / Fotoreportagen / Seite 4 (Beilage)

Tränen für Olympia

2008 soll das Jahr Chinas werden, die Spiele der Höhepunkt. Vorher ­allerdings wurden Teile Pekings beräumt. Fotoreportage Von Oded Balilty (AP)

Klaus Fischer
China ist sportlich eine Supermacht. Doch nicht nur deshalb wollten Staats- und Stadtregierung die Olympischen Spiele 2008 nach Peking holen. Das Land ist zudem auf dem Weg zur Wirtschaftssupermacht. Bereits jetzt werden in der Volksrepublik Waren und Dienstleistungen in riesigem Umfang produziert. Lediglich Japan und die USA rangieren hierbei statistisch noch vor dem aufstrebenden Reich der Mitte. In knapp zwanzig Jahren mutierte China von einem eher rückständigen und ländlich geprägten Entwicklungsland zur universellen Werkstatt der Welt. Die Hinwendung der KP Chinas zu einer Art staatlich gelenktem Kapitalismus bewirkte eine beispiellose Explosion der Produktivkräfte. Jährliche Wachstumsraten von mehr als zehn Prozent halten das Riesenland in Atem, eine zunehmende soziale Spaltung verschärft die gesellschaftlichen Widersprüche. Nun sollen mit Hilfe eines Sportereignisses die Erfolge der Volksrepublik China aller Welt vor Augen geführt werden. Die Probl...

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