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16.02.2008 / Feuilleton / Seite 14

»Hartz IV soll soll disziplinieren und gewährleisten, daß die Lohnabhängigen die Klappe halten.«

Aus Leserbriefen

Gedenken – aber wie?

Bei den Diskussionen über den sogenannten Stein des Anstoßes auf dem Friedhof Berlin-Friedrichsfelde, der dem Gedenken an die »Opfer des Stalinismus« dienen soll, taucht bei mir immer die Frage auf, wo es denn einen Gedenkstein für die Opfer des Imperialismus gibt. Das sind die Millionen Soldaten und Zivilisten, die bei seinen weltweiten Eroberungskriegen ihr Leben gaben, die Millionen Opfer von Ausbeutung, Unterdrückung und Versklavung, die durch die räuberische Kolonialpolitk Getöteten.

Gedenksteine, die an die Toten zweier Weltkriege erinnern, sagen nur die halbe Wahrheit. Sie verschweigen, wer die Kriege anzettelte und welchem Zweck sie dienten. Über die Soldaten, die ihr Leben »für Volk und Vaterland« gaben, wird sogar die Unwahrheit gesagt. Tatsächlich gaben sie ihr Leben für die unersättliche Gewinnsucht der Konzerne, die das Kriegsgerät produzieren, es an den Staat verkaufen und dadurch Milliarden in ihre Taschen wirtschaften. ...

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