Schwarzer Kanal
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15.02.2008 / Feuilleton / Seite 13

Schlagen, treten, töten

Das tun, was einem gesagt wird: In der Reihe »War at Home« auf der Berlinale geht es nicht nur um den Vietnamkrieg, sondern um die Armee an sich

Grit Lemke
Während man sich am Potsdamer Platz um schlechte Filme pulkt, gibt es fernab des Trubels eine Reihe selten gezeigter Kostbarkeiten zu sehen. Mit »War at Home. Der Vietnamkrieg im US-amerikanischen Film« eröffnete die Berlinale gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung den Reigen von Filmen zum 68er-Jubiläum, die uns demnächst bis zum Abwinken überrollen werden. Die von Jan Schütte kuratierte Auswahl reichte von Filmen, die sich explizit dem Thema widmen (»Coming Home« von Hal Ashby, 1978) bis zu Antikriegsepen, die sich deutlich, aber nur mittelbar auf Vietnam beziehen (»Catch 22« von Mike Nichols, 1971). Klar wird, wie sehr Vietnam die US-amerikanische Gesellschaft erschütterte, und wie der Krieg und die sich gegen ihn formierende Bewegung auch zu einer Initialzündung für Künstler, besonders Filmemacher, wurde.

So konnte man sich an den Kurfürstendamm zurückziehen und das Ganze hübsch in Ruhe historisch betrachten. Eigentlich aber hätten die...

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