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15.02.2008 / Schwerpunkt / Seite 3

Verluste für alle

Bundesregierung rettet Privatbank mit Steuergeldern – angeschlagene IKB bekommt weitere Milliardenspritze. Erfolgsaussichten schlecht

Klaus Fischer
Die Bundesregierung steckt in der Bredouille. Sie muß eine marode Bank retten. Die Profiteure dieser Hilfsaktion, private Anteilseigner und Banken, lassen die Staatshelden im Regen stehen, weigern sich zu zahlen. Also mußten Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) und Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU) zusammen mit dem Management der staatseigenen Kreditanstalt für Wiederaufbau KfW in Vorleistung gehen. Ein Rettungspaket im Volumen von 2,2 Milliarden Euro soll die Düsseldorfer IKB vor der Pleite retten. Wieder einmal. Woher das Geld kommen wird, liegt weitgehend im dunkeln. Klar ist lediglich, daß der Bund eine Milliarde Euro beisteuern will.

Klares Bekenntnis

Entscheidungen wie die vom Mittwoch abend werden sonst gern außerhalb des Rampenlichtes getroffen. Die extreme Notlage der IKB, ein steigendes öffentliches Interesse an den Auswirkungen der aktuellen Finanzkrise und der daraus erwachsene Handlungsdruck zwangen den Staat jedoch zum klaren Bekenntni...

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