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06.02.2008 / Schwerpunkt / Seite 3

Deutsche an die Front

Wie Generäle, Spitzenpolitiker und Menschenrechtsaktivisten die BRD immer weiter in den Afghanistan-Krieg treiben

Rüdiger Göbel
Im Vorfeld des NATO-Gipfels im litauischen Vilnius am morgigen Donnerstag und der am Freitag beginnenden »Sicherheitskonferenz« in München wird noch einmal kräftig die Kriegstrommel geschlagen. In einer groß angelegten Kampagne werben dieser Tage Generäle und Politiker, ja selbst eine führende Menschenrechtsorganisation, für eine Ausweitung der Militärintervention in Afghanistan, auch und gerade des Bundeswehreinsatzes. In der Debatte geht es mittlerweile nicht mehr um Krieg oder Frieden am Hindukusch, sondern wieder um »Ehrbegriffe« wie Stärke oder Schwäche, Kampfesmut oder Drückebergerei in der Truppe sowie die Zukunft des westlichen Militärbündnisses. Friedrich Kuhn, Journalist mit offensichtlich exzellenten Kontakten zu Geheimdiensten und Militärs, kolportierte am Dienstag über die Nachrichtenagentur ddp aus dem Brüsseler Hauptquartier der Allianz den Satz: »Die Deutschen bringen wegen ihrer kategorischen Ablehnung eines größeren militärischen Engagem...

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