27.02.2017 / Inland / Seite 2

»Wir werden sie an ihre Versprechen erinnern«

Aktionskonferenz »Stoppt den Waffenhandel« lässt auch Befürworter militärischer Lösungen zu Wort ­kommen. Ein Gespräch mit Paul Russmann

Gitta Düperthal

Sie laden für Freitag und Samstag, 3./4. März, zur Aktionskonferenz »Stoppt den Waffenhandel« in die Philosophisch-Theologische Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt am Main ein. Was planen Sie gegen die zunehmenden Waffenexporte aus der Bundesrepublik?

In Frankfurt werden etwa 150 Leute zusammenkommen, um sich mit Wahlprüfsteinen in den Bundestagswahlkampf einzumischen. Wir wollen von Bundestagsabgeordneten und Kandidaten wissen, ob sie unsere Forderung unterstützen. Für Juli planen wir weitere Aktionen an Grenzübergängen, vor Rathäusern und Rüstungsfabriken. Es kann nicht sein, eine undurchdringliche »Festung Europa« aufzubauen und zugleich Rekordzahlen an Rüstungsexporten in alle Welt zu haben – also Öl ins Feuer bestehender Konflikte zu gießen, so dass immer mehr Menschen fliehen müssen. Wir kritisieren Trumps Mauerbau an der Grenze zu Mexiko, machen aber europäische Grenzen zunehmend dicht.

Die zur Podiumsdebatte geladenen Bundestagsabgeordneten Uwe Be...

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