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27.01.2017 / Feminismus / Seite 15

Neue Betriebskultur verlangt

Studie betont Verantwortung der Unternehmen für Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Ministerin: Aktive Väter müssten stärker gefördert werden

Jana Frielinghaus

Der Fortschritt ist eine Schnecke, das zeigt sich beim Elterngeld. Mittlerweile gibt es die staatliche Leistung nach Geburt eines Kindes, die 67 Prozent des Nettolohns entspricht, seit zehn Jahren. Die Regelung, dass sie insgesamt für 14 Monate in Anspruch genommen werden kann, sofern der Vater mindestens zwei davon zu Hause bleibt oder in Teilzeit arbeitet, existiert genauso lange. Und doch geht noch immer nur jeder dritte Vater in Elternzeit, und von denen, die es tun, nur sehr wenige länger als zwei Monate.

Ein wesentlicher Grund dafür ist die »familienunfreundliche Betriebskultur«, die immer noch in rund 80 Prozent der Unternehmen herrscht. Das heißt unter anderem: Gerade Männer trauen sich nicht, zeitlich zurückzustecken, weil sie Nachteile befürchten oder tatsächlich zu erwarten haben. Das ist das Ergebnis einer Studie zum Einfluss der »betrieblichen Rahmenbedingungen« auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Bundesfamilienministerin Manu...

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