24.09.2016 / Ausland / Seite 8

»Die Krankheit ist gefährlich, weil es an Bildung mangelt«

Delegation informiert über den Kampf kubanischer Ärzte und Pfleger gegen Ebola in Westafrika. Ein Gespräch mit Graciliano Díaz Bartolo

Gitta Düperthal

Sie touren derzeit durch mehrere Städte der Bundesrepublik, um die Arbeit kubanischer Ärzte in Westafrika zur Bekämpfung von Ebola vorzustellen. Was ist das Ziel der Veranstaltungen?

Wir wollen in Deutschland in einen Austausch mit der Bevölkerung kommen, um sie zu informieren, wie sich unsere Arbeit zur Bekämpfung der gefährlichen Ebola-Epidemie in Westafrika entwickelt. Wichtig ist, die gesamte Menschheit vor diesem Virus zu schützen, weil es so aggressiv ist. Zum ersten Mal ist die Krankheit 1976 in der heutigen Demokratischen Republik Kongo, damals Zaire, aufgetreten, ebenso wie im Sudan, und wurde deshalb nach deren gemeinsamem Grenzfluss Ebola benannt. Der neuerliche, größte jemals dokumentierte Ausbruch der Epidemie in Westafrika 2014 ist vermutlich von einer infizierten Fledermaus ausgelöst worden.

Wie schnell kann Ebola zum Tod führen?

Das hängt sowohl davon ab, wie die Infektion behandelt wird, sowie von den Lebensumständen einer Person. Der Tod ka...

Artikel-Länge: 3907 Zeichen

Zum Aufrufen dieser Seite ist ein Onlineabo erforderlich

Jetzt die junge Welt abonnieren und Zugriff auf alle Artikel erhalten!

Bitte einloggen

Hilfe und Informationen

Abo abschließen

Welche Vorteile bietet ein Onlineabo?

  • Zugriff auf das Archiv seit 1997, alle Artikel und Recherchewerkzeuge.
  • E-Mail-Abo im Text-, HTML- oder E-Pub-Format.
  • Zugriff auf Seiten im PDF-Format.
  • Verwalten eigener Lesezeichen.

Zur aktuellen Ausgabe