16.09.2016 / Inland / Seite 8

»Wir haben aus unseren Fehlern gelernt«

Linkspartei hofft in Ostberlin darauf, Bürgermeister stellen zu können. AfD könnte in einigen Bezirken Stadtratsposten besetzen. Gespräch mit Evrim Sommer

Markus Bernhardt

Sie sind Bezirksbürgermeisterkandidatin der Partei Die Linke in Berlin-Lichtenberg. Ist es realistisch, dass Sie erfolgreich sein werden?

Die Linke ist in Lichtenberg trotz Verlusten bei den Wahlen 2011 immer noch die stärkste Kraft. Das wollen wir bleiben und die Bürgermeisterin stellen – wie sich das für die stärkste Partei gehört!

Lichtenberg wird immer wieder als Boombezirk bezeichnet. Stimmt das so?

21 Prozent der Lichtenberger Bevölkerung sind armutsgefährdet, 40 Prozent der Kinder und der Jugendlichen. Wenn dann die Lichtenberger SPD und die CDU von einem Boombezirk sprechen, klingt das für mich mehr als zynisch.

Wie will Die Linke das angehen?

Wir wollen durch den gezielten Einsatz von Fördermitteln der Konzentration von Armut entgegenwirken, etwa mit Hilfe von Quartiersfonds zur Stärkung der sozialen Strukturen in Kiezen. Auch Kinder aus armen Familien sollen beispielsweise die Chance haben, den Tierpark zu besuchen und in den Ferien zu verreisen...

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