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11.04.2016 / Ausland / Seite 7

Waffenstillstand im Jemen

Friedensgespräche in der nächsten Woche. Präsident Hadi ersetzt Stellvertreter durch Hardliner

Knut Mellenthin

Im Jemen ist am Sonntag um Mitternacht ein allgemeiner Waffenstillstand in Kraft getreten. Am nächsten Montag sollen in Kuwait Friedensgespräche zwischen der nicht demokratisch legitimierten, aber international anerkannten Regierung von Präsident Abed Rabbo Mansur Hadi und der schiitischen Organisation Ansarollah, die meist als »Huthis« bezeichnet wird, beginnen. Für die mit Ansarollah verbündeten Anhänger des früheren Präsidenten Ali Abdullah Saleh, die vor allem in der Hauptstadt Sanaa und in den regulären Streitkräften stark sind, ist kein Platz am Verhandlungstisch vorgesehen. Auch Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), die seit dem 26. März 2015 am Krieg im Jemen teilnehmen, werden in Kuwait offiziell nicht vertreten sein, obwohl sie das Haupthindernis für einen Friedensschluss sind.

Saleh, der seit 1990 Präsident des Jemens gewesen war, musste 2011 nach wochenlangen Massendemonstrationen im Zeichen des »arabischen Frühlings« zurü...

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